Gemütszustände stabilisieren bei vitapractic Psychotherapeuten

Psychologische Beratung

Gefühle und Gemütszustände sind subjektive Befindlichkeiten. Sie nehmen Einfluss auf seelische Vorgänge wie Wahrnehmung, Antrieb, Willen, Denken, Gedächtnis, Entschlüsse, Handlungen und Vorsätze. Oft sind sie mit körperlichen Symptomen verbunden und spiegeln sich auch äußerlich wider, wie durch:

  • die Mimik (bedrückter, ängstlicher Gesichtsausdruck)
  • die Gestik (müde, hektischer Ausdruck)
  • die Körperhaltung (gebeugt, schlaff)
  • die Bewegungsabläufe beim Gehen (eckig, schleppend, schleichend)
  • die Stimme (leise, laut, monoton)
  • die Erscheinung (Erröten, Erblassen, Zittern, Lidspalten, Pupillenweite)

Das Selbstwert-Erleben kann negativ beeinflusst werden von Minderwertigkeitsgefühlen, Gefühlslosigkeit, Selbstzweifel und Vorwürfen. Es entstehen Selbstvorwürfe als unbegründetes Gefühl, vor sich selbst oder anderen oder Schuldgefühle als übertriebenes Gefühl, Schuld auf sich geladen zu haben. Menschen fühlen sich dann:

  • unwürdig
  • wertlos 
  • untüchtig
  • entschlusslos
  • unterlegen

Es gibt viele verschiedene Gefühle und Gemütszustände, die die meisten Menschen zwar kennen, aber noch nicht in einen Zusammenhang oder eine Beschreibung gebracht haben. 

Das Gefühl der Gefühllosigkeit. Es wird als empfundene Gefühlsleere, Gemütsleere, Gefühlsöde, Gemütsverödung, Absterben der Gefühle, wie abgestorben, nicht mehr erlebnisfähig beschrieben. Daher kann die Unfähigkeit Interesse, Lust, Freude, Liebe oder Trauer zu empfinden oder nicht weinen zu können herrühren. Der Zustand ist oft kombiniert mit stark herabgesetzten körperlichen Gefühlen.

Affektlabilität: Labil zu sein, kennen viele von sich oder anderen Menschen. Es wird als schneller Stimmungswechsel, verstärkte affektive Ablenkbarkeit (volkstümlich: Rührseligkeit) beschrieben. Die Affekte haben meistens nur kurze Dauer und unterliegen vielfach Schwankungen oder wechseln in ihren Anzeichen (wehmütig-heiter, himmelhochjauchzend oder zu Tode betrübt). Auffällig ist das kurzfristige Umschlagen von freudiger Erregtheit bis zur Weinerlichkeit, bei bereits geringstem Anlass.

Angst-Syndrom. Wird als unangenehmer bis bedrohlicher Gefühlszustand bei Erwartung oder Realisierung tatsächlicher oder vermeintlicher Gefährdung beschrieben. Stimmungsmäßig ist es ein Gefühl von Einengung, Unsicherheit, Beunruhigung, Ausgesetzt-Sein, in die Enge getrieben-Sein, Furcht und Sorge um Gesundheit oder Existenz. 

Panikattacke, Angststörungen sind allgemein gekennzeichnet durch anhaltende, längerdauernde oder ausgeprägte Befürchtungen oder Sorgen um einen oder mehrere Lebensbereiche, wie Partnerschaft, Familie, Arbeit oder Finanzen. Panikattacken sind plötzliche und schwere Angstanfälle ohne äußerlichen Anlass oder körperliche Ursache, also unerwartet. Sie können jedoch auch an bestimmte Situationen gebunden sein, wie in Menschenansammlungen, Warteschlangen, Kino, Theater, Lift, öffentlichen Verkehrsmitteln, auf großen Plätzen)

Sozialphobie „Angst vor anderen Menschen“. Wird als „Versagens-Angst“ oder gelegentlich „krankhaftes Lampenfieber“ oder dauerhafte und unangemessen krankhafte Furcht vor anderen Menschen definiert. Auslöser sind meist zwischenmenschliche Situationen, wie persönliche Gespräche bei alltäglichen, zwischenmenschlichen Kontakten, Zusammenkünfte, Partys oder sonstige Treffen. Öffentliches Auftreten und Sprechen auf Festen und Veranstaltungen können ein weiterer Auslöser sein. 

Dysphorisches Syndrom kann bezeichnet werden, wenn Menschen übersteigert missmutig, mürrisch, gereizt, ärgerlich, vergrämt, verbissen, verbohrt, misstrauisch, feindselig sind. Sie sind meistens reizempfindlich (auf Lärm, Angesprochen-Werden), pessimistisch, schwarz-seherisch, schimpfend, aufbrausend, giftig, nörgelnd, kleinlich, kritisierend, anklagend, polternd, drohend, angriffslustig oder auch gewalttätig. Sie fallen auf durch dumpf-brütenden Rückzug oder Erregungszustände mit impulsivem Weglaufen sich Einsperren, Schimpfkanonaden oder sinnlose Zerstörungswut.

Hypochondrisches Syndrom liegt vor bei unzureichend oder gar nicht begründeter Vermutung, Besorgnis oder Befürchtung, krank zu sein oder krank zu werden. Es fällt auf durch ängstliche Verunsicherung, übermäßige Selbstbeobachtung und Bewertung körperlicher Befindlichkeitsschwankungen oder Störungen bei völlig normalen Funktionsabläufen. Jede Unpässlichkeit oder Missempfindung löst eine mahnende Besorgnis bis zur „Katastrophen-Reaktion“ aus. Ärztliche Versicherungen und nachweisbare unauffällige Befunde helfen nur kurzfristig oder überhaupt nicht oder bewirken das Gegenteil. Das Informations-Bedürfnis zu Gesundheitsfragen ist übersteigert. Die Krankheits-Thematiken werden oft aus Medien und Life-style-Tendenzen geschürt, wie Elektro-Smog, Amalgamvergiftung, Umweltverschmutzung, Chronic-Fatigue-Syndrom, Stress)

Primitiv-Reaktionen. Ist eine Beschreibung für affektive Ausnahmezustände, Dämmerzustände, Verwirrtheiten, Bewusstseinstrübungen sowie explosive Wutreaktionen mit körperlichen Begleiterscheinungen. Emotions-Stupor oder Affektschock als Abschalten in starkem Affekt, Wut, Trauer, in einer Katastrophenreaktion (Totstellreflex oder Bewegungssturm). Hier ist die affektive Überwältigung so stark, dass eine individuelle, persönlichkeitsspezifische Prägung meist nicht mehr registriert werden kann. 

Dauerhafte posttraumatische Verstimmungen werden als lang dauernde emotionale Veränderungen, wie Charakterveränderungen, abnorme reaktive Entwicklungen unter emotionalem Druck beschrieben. Es treten Symptome auf, wie Verbitterung, Misstrauen, Querulanz, chronische Unfähigkeitsgefühle, Ressentiments oder Depressivität. Schlimme Ereignisse können diesen Zustand hervorrufen, wie nach Konzentrationslagerhaft, Folterung, Misshandlung, Inzest, aber auch durch nicht überwundenen Kränkungen. Wegen der Zunahme dieses Beschwerdebildes nach Extrembelastung, vor allem aber wegen des erschwerten therapeutischen Zugangs, wenn sich das Syndrom einmal verfestigt hat, sind dies die wichtigsten Fakten und ihre Folgen:

  • durch individuelle Gewalteinwirkung (sexueller Missbrauch, Vergewaltigung, Überfall, Entführung, Geiselnahme, Folterung, andere Gewalttaten, aber auch Augenzeuge von Gewaltverbrechen, schwerer Unfall), 
  • durch kollektive Gewalt (Krieg, Bürgerkrieg, Terrorismus, Vertreibung, Flucht) 
  • durch Katastrophen (Erdbeben (besonders stark verunsichernd!), Vulkanausbrüche, Großbrände, Blitzschlag, Dammbrüche mit Überschwemmungen, Lawinen)
  • durch technische Katastrophen (Verkehrsunfälle im Straßen-, Schiffs- und Bahnverkehr, Nuklear-, Chemie- und Elektrounfälle)
  • durch schwere körperliche und seelische Belastungen (Verbrennungen, Herzinfarkt, Apoplex, Schock, schwerste Schmerzzustände)

Betroffen sind oft nicht nur die Opfer selber, sondern manchmal auch nahe Angehörige, ja Freunde oder gar Fremde, wenn sie das Ereignis oder seine Konsequenzen intensiv miterleben mussten.

Ihr Termin zur Stabilisierung von Gemütszuständen wird mit der psychologischen Beraterin zuvor vereinbart und startet mit einem kostenlosen Kennenlerngespräch. Innerhalb einer Stunde lernen Sie auf Wunsch im Anschluss in der Fachberatung Wissenswertes und Hilfreiches rund um Ihre Möglichkeiten zur Überwindung von Verstimmungen kennen. Wenn Sie sich bereits sicher sind oder Sie schon über Erfahrungen mit einer psychologischen Fachberatung verfügen, kann direkt mit der Sitzung gestartet werden.

*Garantie und Auftragsbeschränkung (Disclaimer)

Die von uns angewendeten Methoden zu Haut- und Körperpflege, zur Gesundheits- und Seelenpflege sowie die angewendeten Produkte erheben keinen Anspruch darauf grundsätzlich wirksam sein zu können. Vielmehr hängen Erfolge und Behandlungsergebnisse von der jeweiligen Physiologie, sowie dem Haut und Gesundheitszustand des Menschen ab. Behandlungsergebnisse können daher von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein und variieren. Auch wenn von durchschnittlichen Werten hinsichtlich der Dauer oder der Behandlungsergebnisse bei verschiedenen Behandlungen ausgegangen werden kann, kann es auch Voraussetzungen geben, die durchschnittliche Ergebnisse nicht ermöglichen. Hierzu können zum Beispiel genetische Bedingungen, Krankheiten, Medikationen oder verlangsamte Stoffwechselaktivitäten gehören.

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